Schweden Tag 2
Neuer Tag, neues Glück. Wie war unser erster richtiger Tag in Schweden? Lest selbst!
Geschlafen haben wir alle recht gut, wenn auch wenig. Halb Acht gab es ein ausreichendes Frühstück, mit dem wir dann gestärkt in den Tag starten konnten.
Gestärkt mussten wir auch sein, denn es gab viel zu entdecken. Das Gymnasium ist grundsätzlich in zwei Gebäude geteilt, die an unterschiedlichen Orten innerhalb der Stadt stehen. Die Schüler wechseln zwischen den Standorten hin und her. Zu Fuß läuft man ca. 20 Minuten. Das Hauptgebäude ähnelt einem Labyrinth. Ohne Herrn Pettersson hätten wir uns verlaufen und nicht mehr rausgefunden. Abgesehen davon ist aber alles super modern und die Kinder bekommen ab der vierten Klasse ihre eigenen Laptops. Diese dürfen mit nach Hause genommen werden, müssen aber am Ende der Schulzeit wieder abgegeben werden. Hat man sie so sehr lieb gewonnen, dass man sie behalten will, geht das nur gegen Geld. Das Fazit: die Digitalisierung ist in Deutschland so gut wie nicht vorhanden.
Einen kleinen Rundblick durch die Schule geben wir euch
morgen auf unserem Instagram-Channel, also schaut gern mal rein.
Dann war es auch schon Zeit für die erste Unterrichtsstunde,
die wir sogar selbst gestalten durften. Zuerst haben wir einen vorbereiteten
Vortrag über Dresden gehalten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir nicht so
viele Fremdwörter benutzen sollten. Schließlich ist Deutsch ja nicht die Muttersprache
der Schweden. Dann durften wir uns ein bisschen unterhalten, z.B. über
Freizeitaktivitäten, typische deutsche und schwedische Gerichte und auch wohin
man schon gereist ist. Wir waren überrascht, wie gut einige schon Deutsch
sprechen konnten.
Danach haben wir uns erstmal mit Herrn Pettersson und zwei
anderen Lehrer*innen beraten, wie unserer weitere Woche verläuft. Das Ergebnis
bekommt ihr natürlich hautnah zu sehen und zu lesen.
Was uns auch aufgefallen ist: die Schüler haben viel mehr
Möglichkeiten, sich in stille Räume zurückzuziehen um in Ruhe an Projekten oder
Hausaufgaben zu arbeiten. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten und große Spinte ohne
Ende, um alle Sachen ordentlich zu verstauen.
Kurz vor dem Mittagessen durften wir in einer weiteren
Klasse den Unterricht gestalten, diesmal in Englisch. Auch hier haben wir uns
mit den Schülern unterhalten, die übrigens aus allen möglichen Ländern kommen.
Was uns überrascht hat: es gibt keine wirkliche
Maskenpflicht. Wir konnten die Schule also ohne Maske besichtigen, was für uns
alle erstmal sehr ungewohnt war. Das Mittagessen ist für alle Schüler kostenlos
(für uns freundlicherweise auch 😊).
Schweden ist eines der wenigen Länder in Europa, dass dies seinen Schülern
ermöglicht.
Damit der Magen voll bleibt, wurden mit Herzblut und ganz
viel Liebe bei 80er Jahre Musik Nudeln mit Ricottasoße und Jagdwurst gekocht.
Am Abend gibt es jetzt für uns noch ein bisschen Freizeit, aber wir bleiben
trotzdem mit den Gedanken immer beim Projekt und freuen uns auf den nächsten
Tag.
Seid ihr gespannt, was morgen kommt? Dann schaut gern wieder
rein.
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