Schweden: Endlich Wochenende!
Ausschlafen! Das war Programm am Samstag und Sonntag. Da hat nirgendwo der Wecker geklingelt.
Trotzdem noch müde wurde dann das erste Mahl eingenommen, eh gegen 11 Uhr auf einmal David Jonsson von den schwedischen Schülern in der Wohnung stand und Paula und Nadja für die Übernachtung abgeholt hat. Während die anderen sich für einen Stadtbummel fertig gemacht haben, wurde Nadja und Paula das Haus der Familie Jonsson vorgestellt. Das Highlight war definitiv der Flipper, welcher auch gleich mal ausprobiert wurde.Nach dem Flipperspielen ging es auch hier in die Stadt zum Bummeln und zum gemütlichen Mittagessen. Gegessen haben wir sehr lecker bei "Espresso House". Bestellt wurde eine typische Kebabpizza, die ultra lecker geschmeckt hat. Wenn ihr also zufälligerweise in Nyköping sein solltet, geht auf jeden Fall in dieses Restaurant!
Während des Essens ging es viel um unser Projektthema Stress und Entspannung. Im Großen Ganzen ist Schweden ein sehr viel sozialerer Staat als Deutschland. Die meisten Arbeitgeber geben ihren Angestellten nicht nur eine Stunde Entspannung pro Woche zur Verfügung. Sie helfen auch aktiv dabei, und geben sogar ein bisschen Geld dazu, um mal zur Massage zu gehen. Uns ist auch aufgefallen, dass die Arbeitnehmer mehr Möglichkeiten zur Pause haben. Während wir in Deutschland in einer Acht-Stunden-Schicht eine halbe Stunde Pause haben, dürfen die Schweden während dieser Zeit eine dreiviertel Stunde Pause machen. Aber nicht nur das, der Vater von David erzählte auch, dass die Angestellten bei ihm in der Firma am Tag ganze 75 Minuten Pause machen dürfen. Den schwedischen Arbeitgebern ist die mentale Gesundheit ihrer Angestellten demnach sehr wichtig.
Am Nachmittag haben wir uns alle wieder in unserer Unterkunft versammelt und gemeinsam "Wer bin ich" und "Stadt, Land, Fluss" mit David gespielt. Irgendwann war es dann 16:30 Uhr und wir machten uns auf den Weg zur Bowling Bahn. Wir sind ein bisschen zu früh da gewesen, aber glücklicherweise fand in der Nachbarhalle gerade das Aufwärmen für das anstehende Eishockeyspiel statt. Das haben wir uns natürlich reingezogen, weil die Nummer 14 Carl, einer der schwedischen Schüler vom Vortag, war. Und siehe da, seine Mannschaft hat 5:2 gewonnen! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.
Am nächsten Morgen wurde verständlicherweise wieder ausgeschlafen. Gegen 10 Uhr gab es bei den Jonssons Frühstück. Danach wurde ziemlich schnell zusammengepackt und als wir wieder im Quartier ankamen, wurde sich direkt nochmal aufs Ohr gehauen.
Der Sonntag verlief ansonsten sehr ruhig, am Abend haben wir noch "Encanto" angeschaut
So, das war unser Wochenende, wir lesen uns morgen wieder!
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