8. "Pressure pushing down on me ..."

Und damit wären wir beim nächsten Mal! Herzlich Willkommen zurück bei unserem aufregenden und sich ständig änderndem Projekt.

Diese Woche hat sich wirklich etwas geändert, wodurch wir alle erstmal ein Stück weit auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden. Dadurch, dass uns die Zeit durch die Finger rinnt, wird die Organisation von Woche zu Woche ein wenig stressiger (Projektthema gut getroffen, würde ich sagen 😋). Verständlicherweise wird die Sache manchen zu heiß und so hat sich eine Gruppe gefunden, die unser Projekt nun in Deutschland plant und durchführt. Die Idee dahinter ist aber gar nicht mal so schlecht: Wie sollen wir unsere gesammelten Ergebnisse aus Schweden, Italien und Rumänien auswerten und vergleichen können, wenn wir nicht auch Ergebnisse aus Deutschland haben? Für Deutschland ins Rennen gehen jetzt Sarah (ehemals Gruppe Italien), Luise (ehemals Gruppe Schweden), Luca (ehemals Gruppe Schweden) und René (ehemals Gruppe Rumänien).


Diese Woche haben wir uns mal so richtig über unsere Länder informiert und uns Kulturell weitergebildet. Das Fazit: Wir wissen „in Schweden trinkt man viel und gern und das ist keine Schande“. In Italien sieht die ganze Sache schon ein bisschen anders aus. Auf Sardinien leben die Leute lang. Ihr Geheimnis? Gute gesunde Ernährung, tägliche Bewegung und Arbeit (bis ins hohe Alter!) und natürlich die Liebe. Auch in Rumänien spielt die Ernährung eine Rolle. Da geht es zwar ein bisschen fettiger und deftiger zu, aber Spaß am Essen hat man mindestens genauso viel. Damit nach dem Essen die Entspannung nicht zu kurz kommt, nimmt man am besten ein schönes Salzbad ein. Na seid ihr neugierig auf mehr? Die Präsentationen mit kleinen Videos und unseren Vorstellungen und Plänen sind unten eingefügt.



Aber nicht nur über unsere Länder haben wir uns informiert, sondern auch richtig Recherche zu unserem eigentlichen Thema betrieben. Dazu haben wir das Magazin WISSEN (Der Spiegel, Ausgabe 4/2018) mit dem Thema „Cool Bleiben“ genutzt. Das ist sehr zu empfehlen. Falls ihr also mal reinschnuppern wollt, tut euch keinen Zwang an.



Später haben wir uns die wichtigsten Punkte gegenseitig vorgestellt. Sehr interessant waren vor allem die unmittelbaren Auswirkungen auf den Körper in einer Stresssituation. Adrenalin wird ausgelöst, die Atmung wird schneller, der Blutdruck steigt. Vor lauter Stress setzt die Verdauung erstmal aus und das Blut wird dicker. Auch der Cortisolspiegel steigt. In der direkten Stresssituation sind wir also erstmal körperlich leistungsfähiger. Längerfristig kann Stress dann aber zu Schlafstörungen, Tinnitus, Migräne und schließlich zum Burnout führen. 

Aber warum nicht mal die Sichtweise wechseln? Es gibt auch guten Stress. Dieser hat Einfluss auf die Lern- und Erinnerungsprozesse, das Adrenalin erhöht die Wachsamkeit und kürzlich Gelerntes kann sich im Gehirn besser festigen. Die Zunahme von weißen Blutkörperchen erhöhen den Immunschutz. Auch längerfristig kann guter Stress also dabei helfen, Ziele und Herausforderungen zu meistern. Man sollte ihn als Motor des Lebens ansehen, weil Stress genug Energie liefert um Dinge zu lernen und zu meistern, die man sich vorher nie zugetraut hat.

Das war allerdings nur ein kleiner Einblick in das große Thema Stress und seine Auswirkungen. Auch hierzu haben wir euch unsere Notizen verlinkt. Wozu nützt uns das ganze Wissen? Einfach gesagt möchten wir damit unseren Fragebogen noch konkreter gestalten und noch spezifischere Fragen stellen. Unser Fragebogen – eine ewige Baustelle? Bestimmt nicht. Im Moment sind alle echt motiviert, unser Projekt auf die Beine zu stellen und bringen sich bestens mit ein.

Beim Thema Merchandise hat sich ebenfalls einiges getan. Kevin (Gruppe Italien) hat sich darüber informiert, bei wem wir Hoodies und T-Shirts mit unserem Logo und dem Logo der Schule bedrucken können. Letzte Woche schrieben wir ja noch von Taschen und Ansteckern usw., aber man kann eben nicht alles haben und muss auch mal Kompromisse eingehen. Preislich liegen beide Sachen im Rahmen und wir haben noch einmal abschließend abgestimmt, wer demnächst wirklich einen weiteren Hoodie im Schrank haben möchte. Das Ergebnis seht ihr unten. Auch bei der Farbe sind wir auf einen Nenner gekommen. Im Moment liegt unsere Entscheidung bei einem simplen Schwarz. Aber auch da kann sich natürlich noch etwas ändern. Wir hoffen auf einen Zuschuss seitens der Schule für das Merch. Dafür brauchen wir allerdings erstmal einen Kostenvoranschlag.



Tja, und so neigt sich unser Berufsschulblock wieder dem Ende zu und die Arbeit und Ausbildung ruft. Nach zwei Wochen Schule ist nun für vier Wochen wieder der Ernst des Lebens angesagt. Oben drauf kommt trotzdem noch die Organisation unseres Projekts. Auch während dieser Zeit halten wir euch über jede mögliche Änderung auf dem Laufenden. Natürlich haben wir uns auch Ziele für die Zeit zwischendrin gesteckt. Kevin (Gruppe Italien) wird sich weiterhin darum kümmern, dass rund um Shirts und Hoodies alles ins Rollen kommt. Jede Gruppe stellt für sich individuell den Wochenplan fertig. Darin wird ja festgehalten, was wir über die zwei Wochen alles machen möchten. Nun wollen wir endlich festlegen, welche Orte und Personen wir besuchen möchten. Die „ewige Baustelle“ Fragebogen soll endlich fertig gebaut werden und für die Eröffnung bereitstehen. Wir wollen uns diesmal wirklich genau überlegen, welches Ziel wir mit jeder einzelnen Frage erreichen wollen. Nachdem wir damit in der Vergangenheit etwas zu lasch umgegangen sind, wird es nun Zeit für den Feinschliff. Vielleicht machen wir sogar zwei Fragebögen aus einem? Wer weiß?


 All das erfahrt ihr in unserem nächsten Blogeintrag. Seid gespannt!

Und damit: Bis zum nächsten Mal!✌

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